Shooting-Vorbereitung

GRUNDSÄTZLICHES
Je besser die Planung im Vorfeld ist, desto erfolgreicher das Shooting. Wenn Du bereits konkrete Vorstellungen bzw. Wünsche für die Fotos hast, solltest Du das im Vorgespräch auf jeden Fall erwähnen. Nur Mut und einfach raus mit Deinen Ideen. Schließlich sollen die Fotos für Dich sein und Du solltest Spaß an den Bildern haben. Du wirst sehen: Das wird sich auf den Bildern immer bemerkbar machen. Je genauer Du weißt, was Du möchtest, umso eher können die Bilder Deinen Vorstellungen dann auch gerecht werden. Egal ob Du Dir Ideen und Anregungen aus Zeitschriften, Katalogen oder aus dem Internet holst – mach’ Dir ruhig Gedanken über Location, Kleidung und Stil der Fotos. Natürlich stehe ich Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite und gebe Dir Ideen und Anregungen mit auf den Weg. Es hilft manchmal auch sich ein paar Notizen zu machen und sich Bilder auszuschneiden, die man gut findet. Anhand von Fotos kann man auch schon mal die ein oder andere Pose vor dem Spiegel ausprobieren. Auch die Sachen, die Du beim Shooting anziehen möchtest (und die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten selbiger) solltest du ruhig schon mal austesten.

Schön ist eigentlich immer die Idee mit einigen Accessoires zu experimentieren, die man dann in das Shooting einbinden kann. Zu diesem Thema findest Du weiter unten im Text noch mehr Infos. Grundsätzlich gilt, dass die Haut eines der schönsten »Kleidungsstücke« ist, das man beim Fotografieren tragen kann. Du solltest Dir daher am Besten eher Kleidung aussuchen, die ruhig ein bisschen (mehr) Haut zeigt. Du solltest Deiner Phantasie bei der Kleiderauswahl zunächst einfach mal freien Lauf und Dich nicht scheuen, mit einem ganzen Koffer voller Kleidung, Schmuck und Accessoires zum Set zu kommen. Wir suchen dann zusammen die Sachen aus, aus denen wir das Beste für Deine Bilder rausholen können.
Du solltest am Besten ausgeruht und ohne Zeitdruck zum Fototermin kommen. So ein Shooting ist anstrengender als man denkt und erfordert oftmals Zeit und Geduld. Selbstverständlich kannst Du gerne eine Begleitperson mitbringen, sofern Dich diese nicht ablenkt oder hemmt (was meistens der Fall ist). Die Entscheidung liegt aber ganz allein bei Dir. Schließlich sollst Du Dich beim Shooting wohl fühlen.

ABLAUF
Zunächst besprechen wir, welche Art von Fotos Du Dir für Dich vorstellst. Besprechen die Location und stecken die Richtung der Kleiderwahl ab. Dies alles können wir telefonisch aber auch im persönlichen Gespräch machen. Unmittelbar vor dem Shooting gehen wir dann gemeinsam Deine Kleider- und Accessoireauswahl durch und legen die passenden Kombinationen und die Reihenfolge für das Aufnahmen fest. Dann kann das Shooting auch schon beginnen.
Solltest Du bisher noch keine Foto-Erfahrung gemacht haben, braucht Dich das absolut nicht zu beunruhigen. Ich gebe Dir natürlich jederzeit gerne Tipps und Ideen für das Posing und führe Dich so durch das Fotoshooting. Zwischendurch zeige ich Dir immer mal wieder einige der geschossenen Bilder, so dass Du das Ergebnis schon mal sehen kannst. Dann wissen wir beide, die Bilder so werden, wie Du sie haben möchtest und merkst schnell, wie gut Du Dich vor der Kamera machst. Zu Beginn des Shootings wird Dir die Situation unter Umständen noch etwas ungewohnt vorkommen aber danach wirst Du Dich mit Sicherheit absolut wohl fühlen und Dich dementsprechend ohne Hemmungen vor der Kamera bewegen können. Sofern wir ein Indor-Shooting machen, kannst Du Dir gerne eine Deiner Lieblings-CDs mitbringen, damit Du Dich schnell wie zu Hause fühlst.

STYLING
Am besten ist es, wenn Du Dich so schminkst, wie du es normalerweise tust (gilt natürlich nur für weibliche Modelle). Allerdings kommt es auf Fotos meistens noch besser, wenn man sich ‚ein wenig’ bis ‚um einiges’ stärker als gewohnt schminkt. Du solltest kein glänzendes oder glitzerndes, sondern lediglich mattes Puder verwenden. Wenn Du Bilder mit Glitzereffekt haben möchtest, kannst Du dies am Set noch auftragen. Besonders wichtig: Bitte keine schimmernde (oder noch besser gar keine) Feuchtigkeitslotion verwenden. Vor allem nicht im Gesicht. Die Haut glänzt sonst wie nichts gutes und das sieht nun wirklich alles andere als schön aus.

CHECKLISTE – WAS BEIM SHOOTING MIT IM GEPÄCK SEIN SOLLTE
Hier eine Liste mit Anregungen und Ideen, damit Du auch an alles denkst und ganz beruhigt zum Shooting gehen kannst. Ohne das Gefühl haben zu müssen irgendetwas vergessen zu haben.

  • Ausreichende Kleiderauswahl – nach Möglichkeit und je nach Thema des Shootings auch etwas in kräftigen Farben. Blasse oder pastellfarbene Kleidungsstücke wirken auf Fotos in der Regel nicht so schön. Der Stil kann klassisch, modisch, sportlich, elegant, frech oder sexy sein – ganz nach Belieben und persönlichem Stil. Grundsätzlich gilt für ein Fotoshooting jedoch der Grundsatz „Lieber etwas freizügiger als zu hoch geschlossen“. Auch der alte Mantel oder die heruntergekommene Jeans können sich für ein Shooting eignen.
  • Dessous (oder auch Bikinis), Hotpants und/oder Strümpfe. Nimm Dir hier ruhig einiges zur Auswahl mit. Diese können stellenweise hervorragend mit anderen Kleidungsstücken kombiniert werden. Ein abgewetzter Mantel oder eine zerschlissene Jeans, die normalerweise schon längst in die Altkleidersammlung gehören, können unter Umständen für spezielle Bilder perfekt geeignet sein. (Grundsätzlich ist es im Übrigen empfehlenswert zwei Stunden vor dem Shooting keine Unterwäsche zu tragen. Insbesondere BH-Träger hinterlassen schnell Abdrücke, welche unschön aussehen und auf den Bildern störend wirken sobald Du auf einem Bild mal ein wenig Schulter oder Rücken zeigst.
  • Schuhe, farblich passend zu den ausgewählten Kleidungsstücken und am besten frisch geputzt.
  • Accessoires wie Gürtel, Handtaschen, Schmuck, Sonnenbrille, Hut, Mütze, Kappe, Tücher, Haarbänder, Perücken etc.
  • Persönliche Gegenstände wie ein z.B. Musikinstrument, Kuscheltier oder etwas das sonst typisch für Dich ist und gut zu Dir passt – hier sind der Phantasie keinerlei Grenzen gesetzt.
  • Schminkutensilien, Haargummis, -klammern, -spangen etc., Kosmetikspiegel.
  • Evtl. Lieblings-CD für den persönlichen Sound am Set, um sich rundum wohl zu fühlen. Ich hoffe ich konnte Dir mit diesen Tipps und der Checkliste ein wenig
    helfen. Vielleicht hast Du beim Lesen ja sogar schon ein paar tolle Ideen
    bekommen, die wir schon bald in die Tat umsetzen werden.